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By Prof. Dr. N. Konietzko, Dr. H. Teschler (auth.)

Dieses Buch bietet eine sachgerechte Darstellung der neuesten Erkenntnisse über die Pathogenität der unterschiedlichen Asbestfasern, Nachweismethoden im Organismus des Menschen und Frühdiagnostik von Asbestschäden. Arbeits- und sozialmedizinische Belange finden hierbei eine besondere Berücksichtigung. Die - Geschichte des Asbest, - Physiologischen Eigenschaften der verschiedenen Asbestfasern, - Gesetzmäßigkeiten der Ablage der inhalierten Fasern in der Lunge, - Mechanismen der Fibrogenese und der Onkogenese werden im allgemeinen Teil des Buches behandelt. Eine systematische Darstellung der durch Asbest ausgelösten Erkrankungen der Lunge und der Pleura ist Gegenstand des zweiten Teils; Pathogenese, Differentialdiagnose, Therapie und Begutachtung werden jeweils konsequent behandelt. Neueste diagnostische Verfahren wie der Fasernachweis mittels Elektronenmikroskopie, hochauflösende Computertomographie, differenzierte Lungenfunktionstests sind selbstverständlich eingeschlossen.

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Pilzinfektionen bei abwehrgeschwächten Patienten

Invasive Aspergillose und systemisch verlaufende Cryptococcose sind die beiden gegenw{rtig h{ufigsten aerogenen invasiven Pilzinfektionen bei Immunsuppression oder anderweitig disponierenden Immundefekten. Aus mykologisch-diagnostischer und -epidemiologischer Sicht wird in diesem Band }ber den au~erordentlich raschen und zeitlich definierbaren Verlauf der invasiven Aspergillose bei h|chster Infektionsbereitschaft informiert mit dem Ziel, die zur Verf}gung stehende medizinisch-mykologische Diagnostik (Erreger- und Antigennachweis) bei relevantem klinischem Untersuchungsmaterial zum richtigen Zeitpunkt zum Einsatz zu bringen.

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Storungen des Gasaustausches werden erst im fortgeschrittenen Stadium beobachtet, eine Atemwegsobstruktion ist nicht charakteristisch fOr die Lungenasbestose (119). Die Restriktion ist durch eine Reduktion aller statischen Lungenvolumina gekennzeichnet, d. h. also der inspiratorisch gemessenen Vitalkapazitat (IVC), der 'Ibtalkapazitat (TLC) und der funktionellen Residualkapazitllt (FRC) (7, 10, 20, 117). Die von mehreren Autoren beschriebene Erhohung des Residualvolumens, fUr gewohnlich ein Hinweis auf Lungenemphysem, ist schwer zu interpretieren.

Mit Hilfe der Galliumszintigraphie konnte gezeigt werden, dan die mittels BAL gemessene Aktivitat der Alveolitis mit der intrapulmonalen Galliumaufnahme parellel geht (23). 4 Lungenfunktion Der Stellenwert der Lungenfunktion ist bei der Lungenasbestose hoher anzusetzen als bei der Silikose, und zwar aus zweierlei Grunden: 1. Wllhrend bei Silikose nur geringe Funktionsstorungen bei ausgeprllgten Rontgenverlinderungen gemessen werden, verhlilt es sich bei der Lungenasbestose umgekehrt: Erheblichen Funktionseinschrmkungen stehen geringfugige oder gar fehlende ROntgenvermderungen gegenuber.

M. Beume, A. f. Radiologie, Velbert 37 3. Parencbymstreifen mit Pleurakontakt. Dabei handelt es sich um auffiUlig lange lineare Verdichtungen, welche uber 2-8 em ndurch die Lunge laufen", nicht parallel zu den BlutgefaJ3en. Hllufig haben sie Kontakt mit der Pleura. Morphologisch entsprechen diese Streifen fibrosiertem Bindegewebe, meist von der viszeralen Pleura in die Tiefe der Lunge vordringend. Diese Verllnderungen stellen sich unabhllngig von der K5rperposition konstant dar (1, 202, 208). 4.

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