Download Alkohol und Gehirn: Über strukturelle und funktionelle by Priv.-Doz. Dr. Karl Mann (auth.) PDF

By Priv.-Doz. Dr. Karl Mann (auth.)

Es wird ein ]berblick }ber den neuesten Stand der Epidemiologie, Diagnostik und Behandlung des Alkoholismus gegeben. Weitere Informationen betreffen dieG}ltigkeit und Zuverl{ssigkeit trinkanamnestischer Angaben sowie die sozio|konomische Bedeutung der Alkoholabh{ngigkeit. Schwerpunkt des Buches ist die Darstellung der strukturellen und funktionellen Sch{digungen des Gehirns infolge chronischen Alkoholkonsums. Hier finden sich deutliche Unterschiede zu einer Vergleichsgruppe gesunder Probanden. Unter den Bedingungen einer kontrollierten Abstinenz sind jedoch Verbesserungen sowohl auf der morphologischen wie auf der funktionellen Ebene zu verzeichnen, die auch f}r die Motivation der Betroffenen und damit unmittelbar f}r die Behandlung appropriate erscheinen. - Als Besonderheit des Buches kann hervorgehoben werden, da~ es eine ]bersicht der behandelten Themen bietet, wobei der aktuelle Stand der Weltliteratur referiert wird. - Es werden erstmals Ergebnisse kernspintomographischer Untersuchungen bei Alkoholabh{ngigen dargestellt, dar}ber hinaus werden systematische computertomographische Untersuchungen referiert und mit den Ergebnissen einer ausf}hrlichen neuropsychologischen Testbatterie verglichen. Das wichtigste Ergebnis neben den morphologischen und funktionellen Verbesserungen stellt die Falsifizierung der der pathogenetischen Hypothese einer "Redhydratation" dar. Offenbar beruhen die Verbesserungen statt dessenauf einer substantiellen Erholung des zentralen Nervensystems. - Ziel des Buches ist es, bei [rzten, Psychologen, Sozialp{dagogen und Sozialarbeitern, die in der Behandlung von Alkoholabh{ngigen t{tig sind, aber auch bei den Betroffenen selbst, ein gr|~eres Verst{ndnis f}r die neurobiologischen Grundlagen der Alkoholabh{ngigkeit zu wecken. Damit verbindet sich die Hoffnung, da~ es sowohl den professionellen Helfernals auch den Alkoholabh{ngigen selbs

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Pilzinfektionen bei abwehrgeschwächten Patienten

Invasive Aspergillose und systemisch verlaufende Cryptococcose sind die beiden gegenw{rtig h{ufigsten aerogenen invasiven Pilzinfektionen bei Immunsuppression oder anderweitig disponierenden Immundefekten. Aus mykologisch-diagnostischer und -epidemiologischer Sicht wird in diesem Band }ber den au~erordentlich raschen und zeitlich definierbaren Verlauf der invasiven Aspergillose bei h|chster Infektionsbereitschaft informiert mit dem Ziel, die zur Verf}gung stehende medizinisch-mykologische Diagnostik (Erreger- und Antigennachweis) bei relevantem klinischem Untersuchungsmaterial zum richtigen Zeitpunkt zum Einsatz zu bringen.

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MeBstrecken und Indizes wurden z. T. aus der echoenzephalographischen und der pneumen· zephalographischen Literatur iibernommen, wie die maximale Frontalhorndistanz und die Breite des 3. Ventrikels (Huber 1968) oder der Evans-Index (max. Frontalhorndistanz/Schadelinnendurchmesser) (Evans 1942). B. die HuckmanZahl (Summe der groBten Frontalhorndistanz und des groBten NucleuscaudatusAbstandes) (Huckman et al. 1975). Fox et al. (1976) bestimmten den maximalen und minimalen Vorderhornabstand und die Summe der Breiten der 4 weitesten parietalen Sulci.

Die CT-Dichtemessungen wurden aus methodischen GrUnden nur im intraindividuellen Verlauf betrachtet. Bei den MRT Untersuchungen stand ebenfalls der Zeitverlauf im Vordergrund unseres Interesses. Methodik, Diskussion und Ergebnisse der CT-Dichte und MRT Studie sind folglich in Kap. 4 zusammenfassend dargestellt. 2 Diskussion der CT - Metbodik In fast allen bisherigen CT -Studien wurden Liquorraume mit Methoden vermessen, die nur indirekt einen Nachweis verminderter Hirnmasse erlauben. Sie reichen von dichotomen klinischen Beurteilungen (normal vs.

Altman (1975) zeigten im Zerebellum der Ratte unter postnataler Alkoholgabe im Vergleich zu Kontrollen eine geringere Zahl an Purkinje-Zellen und eine Verminderung der Zelldichte v. a. in den frUh reifenden Lobuli. Neunzig Tage nach Beendigung der AlkoholfUtterung fanden sich keine Unterschiede mehr zwischen Versuchstieren und Kontrollen. Phillips u. Cragg (1982) konnten die Ergebnisse in einer Replikation bestatigen. McMullen et al. (1984) untersuchten die Dendriten der Pyramidenzellen in der CA -I-Region des Hippocampus von Ratten.

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